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Wärmebrückenfreies Konstruieren

Wärmebrücken

Geringe Transmissionswärmeverluste 1) hohe Dämmstärken 2) wärmebrückenfreie Anschlüsse

Falls WB nicht vermeidbar, thermische Trennung einsetzen. Im Mauerwerksbau ist diese klassische Situation im Fuβpunkt der Auβenwände zu finden, wo z.B. ein Porenbetonstein trotz niedriger Wärmeleitung die Last abtragen kann (marktgängiger Porenbeton hat eine noch niedrigere Wärmeleitfähigkeit).

Literatur : [Feist 2001 – 1] Gestaltungsgrundlagen Passivhäuser, Darmstadt 2001
Quelle: PHI; Autor: PHI/PHD

 

Wärmebrückenfreies Konstruieren

Waermebruecke3

Vergleich der Wärmebrückeneffekte
LuxEeBH gestattet pauschalen Wärmebrückenaufschlag von 0,1 W/(m2K) auf den U-Wert
Passivhaus so nicht bau bar.
Dagegen: Wenn alle Details konsequent wärmebrückenfrei ausgeführt werden, (blaue Werte), so ergibt eine kleine Gutschrift in der Heizwärmebilanz.

Das Passivhauskonzept ist u.a. auch ein Qualitätssicherungskonzept für die Gebäudehülle. Auch an Ausführungsdetails werden detailliert formulierte Anforderungen gestellt. Eine dieser Anforderungen ist die Wärmebrückenfreiheit. Wärmebrückenfreiheit bedeutet:

Es gilt für alle Anschlussdetails: a) Ψ ≤ 0,01 W/(mK) oder b) zum Nachweis der Wärmebrückenfreiheit wird die Wärmebrücke bedingte Erhöhung des mittleren U-Wertes der Gebäudehülle auf Werte ≤0,00 W/(m2K) beschränkt.
Falls Nachweis b gewählt, so können einzelne etwas höhere Wärmebrückenverlustkoeffizienten durch andere Wärmebrücken mit negativen Wärmebrückenverlustkoeffizienten ausgeglichen werden.

Arbeitskreis Kostengünstige Passivhäuser Nr. 16: Wärmebrückenfreies Konstruieren. Passivhaus Institut, Darmstadt 1. Auflage 1999,8. Auflage 2009