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Energiebilanz

nach EN ISO 13790

Energiebilanz

Nach dem Energieerhaltungsgesetz werden Wärmeverluste und Wärmegewinne gegenübergestellt. Die Summen müssen gleich groβ sein. Die Menge an Transmissions- und Lüftungswärmeverlusten, die durch die solaren und internen Wärmegewinne nicht abgedeckt werden, muss dem Gebäude als Heizwärme zugeführt werden. Dieser Heizwärmebedarf ist im Passivhaus auf 15 kWh/(m2a) begrenzt werden.
Das Beispiel zeigt die Bilanz eines Reihenhauses, das nur auf der Süd- und Nordseite Fenster hat, Zu erkennen ist, dass die Transmissionswärmeverluste durch die Südfenster deutlich kleiner sind als deren Solarwärmegewinne sind. Auf der Nordseite ist mangels direkter Solarstrahlung das Verhältnis umgekehrt. Deshalb ist die Südseite im Winter eine so günstige Orientierung aus energetischer Sicht – aber natürlich nur für die Nutzer, denn hier gibt es im Winter zumindest ab und zu auch mal etwas Sonnenschein.
Ganz grobe Empfehlungen: Fensterflächenanteil auf der Südseite bis ca. 25% reichen aus, Vollverglasungen sind unpraktisch im Winter (schnellere Auskühlung erfordert Heizflächen im Raum) und auch im Sommer (hoher Solarstrahlungsanteil macht eine auβen liegende Verschattung unabdingbar). Groβe Fenster nach Westen und Osten benötigen in der Regel immer eine zusätzliche Verschattung im Sommer. Öffnungsfenster in jedem Raum vorsehen, nicht ausschlieβlich Festverglasung einbauen (Fensterlüftung im Sommer, Fluchtweg im Brandfall, Reinigungsmöglichkeit in oberen Geschossen).