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Thomas Mirkes


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Bauteil Außenwand: Wärmebrücken

Bauteil Auβenwand

Selbst die auskragende Balkonplatte kann in Bezug auf die minimalen Innenoberflächentemperaturen durch ein ausreichend dickes WDVS entschärft werden.

Die minimale innere Oberflächentemperatur an der Deckenkante steigt an, Die Gefahr der Kondenswasserbildung wird reduziert, bei 20cm Dämmstärke sogar beseitigt.

Aber die Wärmeverluste bleiben trotzdem hoch!

Der Psi-Wert (lineare Wärmebrückenverlustkoeffizient), steigt mit der höheren Dämmstärke an. Der Grund ist, dass der Anteil an den gesamten Wärmeverlusten durch diesen ungünstigen Anschluss ansteigt. Der U-Wert der ungestörten Wand wird reduziert, während der Wärmestrom über die Wärmebrücken sich kaum ändert.

Beispiel für ein Reihenhaus mit ca.125m2 Wohnfläche: Bei einer 3m langen Balkonplatte (rechte Variante hocheffizient) erhöht sich der Heizwärmebedarf um ca. 1,0 kWh/(m2a). Zur Kompensation müsste die Dämmung der Traufwände von 300mm auf 400mm erhöht werden.

Optimale Lösung: Balkonplatte abschneiden und neue Balkonkonstruktion davorstellen. Dann ist nur Rückverankerung zur Aussteifung nötig.

Ansonsten verbleiben sehr hohe Wärmeverluste. Jedoch ist auch bei der Beibehaltung der Balkonplatte, durch das WDVS das bauphysikalische Problem der Tauwasserbildung gelöst, auch wenn die Wärmebrücke nicht beseitigt werden kann.