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Thomas Mirkes


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PH-Komponenten auch für Gebäudesanierung

PH Komponenten

  • Wärmeschutz opaker Bauteile
    U≤0,15 W/(m2K)
  • Wärmeschutz Fenster
    Uw≤0,8 W/(m2K) mit
  • 3-fach Wärmeschutzverglasung
    Ug≤0,8 W/(m2K)
    g-Wert 50 – 55 %
  • Wärmebrückenminimierte
    Konstruktionen
  • Luftdichte Gebäudehülle
    n50≤0,6 /h (ist möglich)
  • Lüftung mit Wärmerückgewinnung
    ηWRG ≥ 75 %<
    Strombedarf ≤ 0,45 Wh/m3

 

 

 

 

Passivhaus Komponenten

Ein Passivhaus zeichnet sich im Wesentlichen durch folgende Eigenschaften aus:

  1. Es verfügt über einen rundherum hochwertigen Wärmeschutz. Die opaken Bauteile wie Dach, Außenwand und Bodenplatte haben U-Werte von max. 0,15 W/(m²K). Das entspricht bei Einsatz von Standard-Dämmstoffen einer Dämmdicke von 25 bis 30 cm. Häufig werden auch noch größere Dämmstärken eingesetzt, z.B. bei kleinen oder stark verschatteten Gebäuden. Die Fenster haben U-Werte von max. 0,8 W/(m²K). Hierzu sind wärmegedämmte Fensterrahmen und 3-fach-Wärmeschutzverglasungen erforderlich. Die Dämmung und die Fenster werden entlang der thermischen Gebäudehülle wärmebrückenfrei eingebaut.
  2. Die thermische Gebäudehülle wird gleichzeitig von EINER luftdichten Hülle (Innenputz, Holzwerkstoffplatten, Folien etc.) umschlossen. Diese Luftdichtheit dieser Gebäudehülle muss mit einem Drucktest geprüft werden. Der dabei ermittelte Luftwechsel (n50-Wert) darf bei maximal 0,6 /h liegen (Bewertungskriterium).
  3. Die Verglasungen haben einen hohen Gesamtenergiedurchlassgrad von i. d. R. 50 bis 55 %. Die Solarstrahlung trägt maßgeblich zur Reduzierung des Heizwärmebedarfs bei.
  4. Alle Räume innerhalb der thermischen Hülle werden (in der Heizperiode) über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung belüftet. Ein stromsparender Ventilator saugt die verbrauchte Luft in Küche, Bad und WC ab und bläst sie nach außen. Ein zweiter Ventilator bläst frische Außenluft in die Aufenthaltsräume (Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer). Die beiden Luftströme werden in einem Wärmeübertrager aneinander vorbeigeführt, damit die Wärme der Abluft die kalte Außenluft „passiv“ vorwärmen kann. Der Wärmebereitstellungsgrad muss mind. 75 % betragen, damit sowohl die Effizienz als auch die Behaglichkeit im Raum gewährleistet werden. Der Strombedarf für die gesamt Lüftung darf 0,45 Wh/m³ nicht überschreiten.
  5. Elektrische Anwendungen werden stromsparend ausgelegt.
  6. Große Verglasungen auf der Südseite und Verglasungen nach Osten und Westen werden mit einem außen liegenden Sonnenschutz ausgestattet, um die Solarlast im Sommer minimieren zu können. Sollte die Lüftungsanlage im Sommer mit Zu- und Abluft weiterbetrieben werden, muss sie über einen Bypass oder eine Sommerkassette verfügen. Eine Kühlung ist für Wohngebäude in Mitteleuropa bei sinnvoller Planung nicht erforderlich.