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Einleitung

CO2 Reduzierung

450 ppm bis 2100 erforderlich für Einhaltung der 2-Grad-Grenze

Die IEA schlägt vor, wie diese CO2-Minderung erreicht werden kann:

Die gröβte Reduzierung um rund 53% wird durch eine Effizienzsteigerung erreicht. An erster Stelle sind die Einsparpotentiale im Gebäudesektor und an zweiter Stelle die Effizienzsteigerung bei Elektrizitätsanwendungen (z.B. Beleuchtung) zu benennen (Gebäudeheizung 1/3 des deutschen Energiebedarfs). Erst an dritter Stelle kommt das Wachstum der erneuerbaren Energien. Ein wesentlicher Anteil wird dem Abscheiden und Speichern von CO2 (CCS = carbon capture and storage) zugeschrieben. Knapp 6% CO2 – Minderung gehen auf das Konto von Kernkraft. Allein hierfür müssten jährlich 13 neue Atomkraftwerke ans Netz gehen. (zum Vergleich: Anfang 2009 werden in Deutschland 17 Kernkraftwerke zur kommerziellen Stromerzeugung genutzt, 212 weltweit)

Prof. Dr. Wolfgang Feist, Begründer und Leiter des Passivhaus Instituts in Darmstadt (PHI), zeigt mit einem weitergehenden Szenario einen Weg auf, wie die CO2 –Belastung noch weiter abgesenkt werden kann. Hierzu müssen die Investitionen in die Energieeffizienz und gleichzeitig in die erneuerbaren Energien erhöht werden.

Die wichtigsten Maβnahmen für Gebäude:

  • Neubauten mit Passivhausstandard
  • Altbauten mit Passivhauskomponenten sanieren, auch schrittweise
  • Höchste Stromeffizienz realisieren (in allen Bereichen)

 

Mit den Maβnahmen, die im Gebäudebereich realisiert werden, müssen wir für die nächsten 30 bis 50 Jahre leben. Deshalb müssen wir bei JEDER Maβnahme immer gleich die bestmögliche Effizienz umsetzen.

PHI-Szenarien: W. Feist, Vortrag 13. Internationale Passivhaustagung Frankfurt.